Tipp

Erfolg mit farbenprächtigen Staudengarten

Stauden: die schönsten Aspekte im Garten ...

... doch wie muss ich sie
pflegen?

Unsere Gärten leben durch die Farbenpracht der Stauden. „Das Auge isst mit“, genauso ist es im Garten, was nutzt die schönste Pflasterung, die schönste Mauer, der bestangelegte Teich, wenn die Bepflanzung nicht stimmt? Unser Auge zieht es immer zu blühenden Aspekten, ob die Löwenzahnwiese oder das Rapsfeld. Vielfach ist bei Stauden die Rede von: „nicht sauber“, oder „das ist im Winter immer so kahl“.

Durch die richtige Pflege möchte ich Ihnen zeigen, dass es gar nicht so schwer ist einen Garten mit einer Farbenpracht zu unterhalten.

Stauden treiben im Frühjahr aus dem Boden, bilden ihre Blattmasse, blühen zu den verschiedensten Zeiten und zum größten Teil ziehen sie zum Winter ein oder vertrocknen, die Pflanzenmasse über dem Erdreich stirbt zum Herbst ab.


Jetzt ist die Frage, was wir da tun müssen: Von der Natur her gar nichts, allerdings nehmen einige Pflanzengruppen immer mehr Platz ein als andere. Wenn wir also einen schönen Garten haben wollen müssen wir eingreifen. Zum Anderen kippen hohe Stauden nach der Blüte um, das sieht nicht so schön aus und irritiert das gesamte Bild. Zum Frühjahr treiben die neuen Triebe wieder durch, was passiert mit dem Alten?


Grundsätzlich schneiden wir jede Staude, außer die Immergrünen, im Februar/März je nach Wetterlage zurück, und zwar unmittelbar über dem Boden. Wir nennen das auch Abräumen. Jede Pflanze hat die Möglichkeit sich wieder neu und frisch mit viel Licht und Luft zu entfalten.

Falls wir es noch erkennen können, dass sich einige Pflanzengruppen zu stark entwickelt haben, kann ich das durch gründliches Schneiden korrigieren oder ich muß mir den Spaten nehmen und die Stauden von den Wurzeln her trennen.

Im Verlaufe des Jahres schneiden wir bei den hohen Stauden das Verblühte heraus, bei den niedrigen Stauden kann das sitzen bleiben um sich zu versamen.

Zum Herbst wird alles abgeschnitten, was Sie stört. Grundsätzlich gilt im Herbst so wenig wie möglich abzuschneiden, da in dem abgestorbenem Pflanzenmaterial wertvolle Insekten ihre Eier Unterschlupf für den Winter finden.

Im gesamten Jahr können sie einfach in das Staudenwachstum eingreifen, um zu teilen, um zu groß werdende zurück zu schneiden, etc. Grundsätzlich kann man nichts verkehrt machen, oftmals fehlt nur ein bißchen der Mut.


Ich wünsche Ihnen mit ihrem farbenprächtigen Staudengarten viel Erfolg und gutes Gelingen.


Für Ideen und Fragen stehen die Landschaftsgärtner des Gartenbauteams gerne zur Verfügung.
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E-mail: dietrich[at]krumme-naturgaerten.de

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