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Kies ist out, üppige Bepflanzungen sind in

„New German Style“ – ästhetisch, pflegeleicht, langlebig, kostengünstig

Der „New German Style“ setzt sich auch in den Gärten der Region immer stärker durch. Die Erwartungen, die Gartenbesitzer an ihren Garten stellen, sind: Er soll zu jeder Jahreszeit toll aussehen, soll pflegeleicht sein, langlebig und kostengünstig. Im „New German Style“ legt man Gärten bewusst so an, als hätte die Natur selbst den Platz erobert. Die Bepflanzung ist dicht und vielseitig, erscheint ungeplant und lässt den Eingriff des Gartenfreundes nicht auf Anhieb erkennen.


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Es ist ein Traum, alle Pflanzengruppen wie Stauden, Gräser und Zwiebeln miteinander kombinieren zu können. Sie besitzen von Natur aus die gleichen Standortansprüche an Wasser und Sonnenlicht. Einigen bekannt ist der Präriegarten Nordamerikas, in dem man ähnliche Pflanzengruppen miteinander kombiniert. Es geht nicht um einzelne Pflanzen, sondern das Ziel ist, dass üppige, abwechslungsreiche Beete entstehen, die sich zu jeder Jahreszeit in anderen Farben und Formen präsentieren. Der Garten wirkt „unaufgeräumt“ und bietet zudem vielen Insekten einen perfekten Lebensraum.


Ein weiterer Vorteil ist, dass diese Beet- oder Gartengestaltung wenig Pflege braucht. Man bevorzugt mehrjährige Pflanzen, die wenig kränklich sind und gut mit Wind und Wetter zurechtkommen. Etliche Pflanzen der gleichen Sorte verwandeln den Garten in ästhetische Blütenteppiche. Blattschmuckpflanzen, blühende Stauden, kombiniert mit Gräsern, dürfen gemeinsam Freude bereiten. Die Böden bleiben, wie sie sind. Man verwendet die passenden robusten Pflanzen, ohne sich pflegeaufwändige fremde Hilfe holen zu müssen. Die Pflanzen werden lediglich zeitig im Frühjahr abgeschnitten. Zwischenzeitlich ist der Aufwand zum Krauten relativ gering. Es empfiehlt sich allerdings, in den ersten eineinhalb Jahren die Flächen etwas gründlicher zu krauten, bis sich die Pflanzengruppen zugezogen haben.


Diese Gärten machen nicht den Eindruck, mit der Nagelschere gepflegt zu sein, doch das Ziel heutzutage ist ein wenig aufwändiges und entspanntes Gärtnern. Im Garten des „Old German Style“ wachsen Rhododendron, Rasen und Beetrosen. Die meisten Menschen denken an solche Gärten. Sie verursachen einen erheblich größeren Pflegeaufwand als die wunderbaren neue Gestaltungsmethoden. Wenn man den Zeitaufwand für eine herkömmliche Rasenfläche übers Jahr zusammenrechnet, ist die üppige Staudenfläche des „New German Style“ mit erheblich weniger Aufwand und Mühe verbunden.


Zu erwähnen wäre noch, dass die Größe des Gartens überhaupt keine Rolle spielt. Reihenhausgarten wie Landsitz sind in gleicher Weise geeignet, den „New German Style“ mit seiner üppigen Beetgestaltung attraktiv anzulegen.




Für Ideen und Fragen stehen die Landschaftsgärtner des Gartenbauteams gerne zur Verfügung.
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